STIMMEN

Georg Beck – Konzept, Dramaturgie

Violetta von der Heydt – Szene / Instalation

Adya Khanna Fontenla – Violoncello

Die in Köln etablierte Cellistin Adya Khanna Fontenla wurde in Vigo (Spanien) geboren. Ihre Haupt­tätigkeiten sind das solistische und kammermusikalische Spiel sowie das Spiel im Ensemble. Gegenwärtig spielt die internationale (Ur-)Aufführung zeitgenössischer Solo- und Ensemblewerke eine große Rolle in ihrer künstlerischen Tätigkeit. Ein besonders wichtiger Bestandteil dieser Arbeit ist für Adya der Dialog mit den Komponisten während des Kompositionsprozesses. Zu nennen sind: José Manuel López López, Karola Obermüller, Konstantin Heuer, Simone Cardini, Ilona Perger, Parsa Zandi, Ioannis Mitsialis. Adya ist festes Ensemble-Mitglied des notabu.ensemble (Düsseldorf) und des Arxis Ensemble (Galizien, Spanien). Sie spielt auch regelmäßig mit anderen Neue Musik Ensembles wie dem Kommas Ensemble (Köln), dem Ensemble MusikFabrik (Köln), dem E-MEX Ensemble (Essen), MAM Manufaktur für aktuelle Musik, dem Vertixe Sonora Ensemble (Galizien, Spanien), project ensemble morph (Deutschland-Korea), United Instruments of Lucilin (Luxemburg) und El Perro Andaluz (Dresden). 2021 wurde Adya Mitglied des Lucerne Festival Contemporary Orchestra unter der künstlerischen Leitung von Wolfgang Rihm. Adya hat in Festivals für Kammermusik und zeitgenössische Musik wie dem Forum Neuer Musik (Deutschlandfunk, Köln), Acht Brücken Musik (Köln), Rainy Days Festival (Luxemburg), RESIS Festival (A Coruña, Spanien), Festival Contemporáneo de Canarias (Spanien), Lucerne Festival, l’art pour l’Aar (Bern, Schweiz), Moers Festival (Moers) und neue musik in delmenhorst (Delmenhorst, Deutschland) teilgenommen. Adya ist auch sehr an Kunst, Literatur und Philosophie interessiert. Im Jahr 2013 hat sie einen Hochschulabschluss in Kunstgeschichte mit Auszeichnung und zwei Exzellenzpreisen abgeschlossen.
Foto: Anna Tena

Anna Magdalena Beetz – Gesang, Sprechstimme

Anna Magdalena Beetz hat Gesang Schauspiel und Tanz in Hamburg studiert. Sie hat unter anderem die schöne Helena in „Die schöne Helena“ von Offenbach, Sally Bowles aus „Cabaret“ gesungen, war Solistin in der Oper von Bernstein „Mass“, probt gerade die Wohnzimmeroper „Alles, was wir sein könnten“ an der Oper am Rhein Düsseldorf. Am Theater der Stadt Heidelberg trat sie ihr erstes Festengagement als Schauspielerin an. Nach fünf Jahren wechselte sie an die Bühne des Badischen Staatstheaters Karlsruhe. Gründete mit Chriss Gross Annagramm – ein Elektropop-Duo. Sie gingen damit als Support für Anne Clark auf Deutschlandtournee und veröffentlichtenihre CD KLiPP- KLaPP. Danach spielte und sang sie am Düsseldorfer Schauspielhaus und gastierte an anderen Häusern. u.a. Tiyatrium on Serbukhova Moskau-Cameri Theatre Tel Aviv, Düsseldorf Festival, Asphalt Festival, Deutsches Theater München, Staatstheater Darmstadt. Sie arbeitet als Schauspielerin mit dem Theaterkollektivs Pierre.Vers aus Düsseldorf, für die Künstlerinitiative DAFNE aus Düsseldorf/Essen arbeitet sie als Regisseurin, Tänzerin und Schauspielerin in verschiedenen Projekten. Sie war Solistin in „Mass“ von Leonard Bernstein der Produktion des Düsseldorf Festival im November 2026 in der Johanneskirche Düsseldorf. Sie unterrichtet Schauspiel, Tanz und Gesang an der Theaterakademie Köln, inszeniert Abschlußprojekte für die Theater Akademie Köln und dem Comedia Theater Köln. Für Produktionen des Rheinischen Randestheaters Neuss arbeitet sie als Choreografin.
Foto: Anna Magdalena Beetz

Claudia Mischke – Sprechstimme

Clauda Mischke arbeitet nach Theater, Kabarett & TV in Berlin, Düsseldorf (Kom(m)ödchen), Köln freiberuflich seit 2000 im Bereich Hörkunst: Literaturbüro OWL („Wege durch das Land“); eigene Hörfilmfassungen mit Jazzpiano;  künstlerische Sprecherin in Projekten Elektronische Musik (Ensemblia Mönchengladbach,  Kölner Kongress). Erzählerstimme für TV& Kino in preisgekrönten Projekten (Filmfestival Locarno, Audience Award Solothurner Filmtage). Spricht Literatur, Hörspiele, Features für arte, Phoenix, planet TV, RTL, Spiegel TV, stern TV, vox, WDR, Deutschlandfunk, DeutschlandRadio, Deutsche Welle, HR, RBB, SR, SWR Argon-Hörbuch, Der Audioverlag, dtv, oetinger audio, Random House, Süddeutsche Zeitung  Landesmuseum Zürich,  Literaturbüro OWL („Wege durch das Land“), LVR, Museum für Vor- und Frühgeschichte Halle, BBC, Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) Reisende. Schätzt Bergwandern, Heumachen, alte Musik, Geschichte, Zeichnen.
Straßenmalerin in Barcelona, Lissabon und Rio de Janeiro. Lebt in Köln und im Tessin.
Foto: Holger Mischke

Carter Williams – Viola d'amore, Live-Elektronik

Als Komponist und Interpret konzentriert sich Carter Williams auf Neue und Experimentelle Musik. In seinen Stücken verbindet er Live-Elektronik und Computermusik mit akustischen Instrumenten und schöpft aus einem breiten Spektrum von Einflüssen wie Alter Musik, Mikrotonalität und nicht-westlichen Musiktradi­tionen. Als Interpret hat sich der US-amerikanische Komponist Carter Williams der Wiederentdeckung der Viola d’amore in der Neuen Musik verschrieben und hat zahlreiche Kompositionen auf diesem Instrument uraufgeführt. Neben der Aufführung komponierter Musik arbeitet er auch als Improvisator und erkundet Werke, die die Grenze zwischen Komposition und Improvisation überschreiten. Schließlich ist er auch als Computermusiker zu hören, der mit verschiedenen Ensembles an der Realisierung von Stücken mitwirkt, die technologischen Input erfordern.
Foto: Dierk Fechner